FlatPress My FlatPress blog FlatPress Admin 2020 2020-04-01T11:55:04+00:00 Admin ~/ Kräuselspinne ~/?x=entry:entry200322-202535 2020-03-22T20:25:35+00:00 2020-03-22T20:25:35+00:00

SPINNE ROT 2 1000px Rainer Clemens Merk Wien macro photography r-c-merk.jpgNigma cf. flavescens (WALCKENAER, 1830) aus der Familie der Kräuselspinnen wird etwa 3 mm groß. Dieses männliche Exemplar hat gerade etwas winziges erbeutet. Kräuselspinnen errichten ihr Netz auf einem nach innen gewölbten Blatt. Dort warten sie dann oft mittig auf dem Blatt sitzend auf Beute, die sich im darüber liegenden feinfädigen Netz verfängt.

Zebraspinne ~/?x=entry:entry200315-185256 2020-03-15T18:52:56+00:00 2020-03-15T18:52:56+00:00

ZEBRASPINNE 2 1000px Rainer Clemens Merk Wien macro photography r-c-merk.jpgDie Zebraspinne Argiope bruennichi (SCOPOLI, 1772) ist auch als Wespenspinne bekannt. Das Weibchen wird etwa 20 - 25 mm groß und ist auffallend gelb und schwarz gestreift. Ganz vorne am Kopf besitzt die Spinne 8 kleine Augen. Ihre Netze errichtet sie oft zwischen höheren Gräsern. Im Bild oben, ist eine kleine Heuschrecke ins Netz gesprungen. Sofort eilt das Spinnenweibchen herbei, um die Beute blitzschnell mit Spinnfäden einzuwickeln.
ZEBRASPINNE 1 1000px Rainer Clemens Merk Wien macro photography r-c-merk.jpg

Gemeine Breitstirnblasenkopffliege ~/?x=entry:entry200308-192210 2020-03-08T19:22:10+00:00 2020-03-08T19:22:10+00:00

DICKKOPFFLIEGE Seitlich 1000px Rainer Clemens Merk Wien macro photography r-c-merk.jpgDie Gemeine Blasenkopffliege Sicus ferrugineus (LINNAEUS, 1761) wird etwa 10mm groß. Sie besitzt einen auffällig langen, zweiteiligen Rüssel, den sie ausklappen kann um auch an tiefere Blütenstellen zu gelangen. Ihren Hinterleib hat sie meistens stark nach unten gekrümmt.

Sandwespe ~/?x=entry:entry200301-183119 2020-03-01T18:31:19+00:00 2020-03-01T18:31:19+00:00

SANDWESPE 1 1000px Rainer Clemens Merk Wien macro photography r-c-merk.jpgBei dieser etwa 20mm großen Sandwespe scheint es sich um ein Exemplar der Heuschreckensandwespe Sphex funerarius (GUSSAKOWSKIJ, 1934) zu handeln. Sie baut ihre Nester im sandigen Boden. Sie fängt verschiedene Heuschrecken, die den heranwachsenden Larven zur Nahrung dienen. Mit einem Stich wird das Tier gelähmt, in die Höhle hinuntergebracht und ein Ei angeheftet. Es gibt von diesen Sandwespen einige ziemlich ähnlich aussehende Arten die kaum zu unterscheiden sind.
SANDWESPE 3 1000px Rainer Clemens Merk Wien macro photography r-c-merk.jpgIm Bild kann man sehen, wie die Sandwespe mit dem Bau einer Höhle beginnt. Mit ihren Mundwerkzeugen und den Vorderbeinen gräbt sie einen Gang ins sandige Erdreich. Den Sand schleudert sie unter ihrem Körper nach hinten weg. Hin und wieder wirft sich das Tierchen auch auf den Rücken und zappelt wild umher, um danach auch schon gleich wieder weiter zu graben.

Kratzdistelrüssler ~/?x=entry:entry200223-184600 2020-02-23T18:46:00+00:00 2020-02-23T18:46:00+00:00

DISTELRUESSLER SEITLICH 1000px Rainer Clemens Merk Wien macro photography r-c-merk.jpgDer Kratzdistelrüssler Larinus cf. turbinatus (GYLLENHAL, 1835) wird etwa 9 mm groß. Mit dem Rüssel kann das Weibchen in wenigen Minuten in einen Blütenkopf eindringen, um danach Eier in der Pflanze abzulegen. Damit die Fühler bei Bohrarbeiten nicht im Weg sind, können sie in einer vertieften Furche am Rüssel eingelegt werden. Kratzdistelrüssler können fliegen. Ihre transpatenten Flügel liegen - wenn sie gerade nicht in Verwendung sind - zusammengefaltet unter den Flügeldecken verborgen.
DISTELRSSLER SEITLICH BOHRT 1000px Rainer Clemens Merk Wien macro photography r-c-merk.jpg

Rindenwanze ~/?x=entry:entry200216-185614 2020-02-16T18:56:14+00:00 2020-02-16T18:56:14+00:00

RINDENWANZE 1 1000px Rainer Clemens Merk Wien macro photography r-c-merk.jpgDie Rindenwanze Aneurus avenius (DUFOUR, 1833) wird etwas über 4 mm groß. Ihr Körperbau ist auffallend flach und breit. Im Bild ist ein fertig entwickeltes, weibliches Exemplar zu sehen. Rindenwanzen leben auf abgestorbener Baumrinde.

Listspinne ~/?x=entry:entry200209-233732 2020-02-09T23:37:32+00:00 2020-02-09T23:37:32+00:00

LISTSPINNE 1 1000px Rainer Clemens Merk Wien macro photography r-c-merk.jpgDie Listspinne Pisaura mirabilis (CLERCK, 1757) wird etwa 15 mm groß. Sie ist am Boden oder auf Blättern in der Krautschicht anzutreffen. An warmen, sonnigen Tagen bekommt man oft mehrere Exemplare auf einmal zu sehen - manchmal sogar auf der selben Pflanze. Mit ihren acht langen, kräftigen Beinen kann die Spinne schnell laufen.

Kaisermantel ~/?x=entry:entry200202-192422 2020-02-02T19:24:22+00:00 2020-02-02T19:24:22+00:00

FALTER KAISERMANTEL 1 1000px Rainer Clemens Merk Wien macro photography r-c-merk.jpgDer Kaisermantel Argynnis paphia (LINNAEUS, 1758) ist ein orangefarbener Schmetterling aus der Familie der Edelfalter. Seine braun gefleckten Flügel haben eine Spannweite von etwa 60 mm. Hier ist ein männliches Exemplar zu sehen. Es ist an den dunklen Streifen auf den Vorderflügel erkennbar.

Rote Weichwanze ~/?x=entry:entry200123-170950 2020-01-23T17:09:50+00:00 2020-01-23T17:09:50+00:00

WANZE WEICHWANZE 1 1000px Rainer Clemens Merk Wien macro photography r-c-merk.jpgWeichwanzen sind eine sehr artenreiche Familie. Sie werden auch Blindwanzen genannt, da bei vielen Arten die kleinen Ocellen, die üblicherweise zwischen den großen Augen sitzen, fehlen. Die Rote Weichwanze Deraeocoris ruber (LINNAEUS, 1758) wird etwa 7 mm groß. Im Bild ist die Wanze im späten Nymphenstadium zu sehen, wo die Flügelansätze bereits gut erkennbar sind. Bald ist die Wanze fertig entwickelt. Nach der letzten Häutung, wird sich ihr Körper rötlich braun oder teilweise schwarz färben.

Streifenwanze ~/?x=entry:entry200117-215225 2020-01-17T21:52:25+00:00 2020-01-17T21:52:25+00:00

WANZE STREIFENWANZE 1 1000px Rainer Clemens Merk Wien macro photography r-c-merk.jpgDie Streifenwanze Graphosoma lineatum (LINNAEUS, 1758) wird etwa 12 mm groß. Auf ihrem rot farbenen Körper befinden sich sechs schwarze Streifen. Auf der Unterseite ist sie auffallend gepunktet. Nach mehreren Entwicklungsstadien ist die fertige Wanze dann flugfähig. Einen seltenen Anblick gibt es im unteren Bild. Normalerweise liegen die Flügel der Streifenwanze unter dem ungewöhnlich großen Rückenschild komplett verborgen. Hier zeigt sie jedoch einen Vorderflügel. Der rote Vorderteil ist verhornt und wirkt ledrig, geht dann aber in einen weicheren, transparenten Membranteil über. Die Hinterflügel sind hingegen sehr flexibel und können zusammengefaltet werden.
WANZE STREIFENWANZE 3 1000px Rainer Clemens Merk Wien macro photography r-c-merk.jpg

Milbe Anystis ~/?x=entry:entry200113-204139 2020-01-13T20:41:39+00:00 2020-01-13T20:41:39+00:00

MILBE 6 1000px Rainer Clemens Merk Wien macro photography r-c-merk.jpgDie Milbe Anystis cf. baccarum (LINNAEUS, 1758) wird etwa 1 mm groß. An ihrem Vorderkörper sind vier kleine Punktaugen erkennbar. Die achtbeinige Milbe ist ein echter Sprinter! Sie ist fast immer im Eiltempo unterwegs. Wenn sie Artgenossen begegnet, bleibt sie auch mal einige Sekunden lang stehen (Bild unten), bevor sie dann wieder weiter sprintet. Manchmal gönnt sie sich aber auch Zeit für die Körperpflege. Dabei wird ein Bein nach dem anderen zum Mund geführt, und die Beinspitzen dann scheinbar gereinigt.
MILBE 8 1000px Rainer Clemens Merk Wien macro photography r-c-merk.jpg

Ölkäfer Meloe proscarabaeus ~/?x=entry:entry200111-130407 2020-01-11T13:04:07+00:00 2020-01-11T13:04:07+00:00

OELKAEFER 4 1000px Rainer Clemens Merk Wien macro photography r-c-merk.jpgDer Ölkäfer Meloe proscarabaeus LINNAEUS, 1758 wird auch “Schwarzblauer Maiwurm” genannt. Die Blaufärbung kann unter den einzelnen Exemplaren etwas variieren und stellenweise sogar violett sein. Er sieht dem Violetten Maiwurm sehr ähnlich, kann aber durch einen kleinen löffelförmigen Enddorn an der Hinterschiene deutlich unterschieden werden. Zwischen März und Juni ist er häufig im Gras anzutreffen. Einige Exemplare werden sogar 30 mm groß. Die Käfer scheinen unersättlich zu sein. Stundenlange könnte man ihnen beim Fressen zusehen. Mit ihren feinen Mundwerkzeugen schneiden und schieben sie ein Grasstück nach dem anderen hinunter. Um sich vor Feinden zu schützen, können sie bei Gefahr eine giftige Flüssigkeit absondern.

Deutsche Skorpionsfliege ~/?x=entry:entry200104-061734 2020-01-04T06:17:34+00:00 2020-01-04T06:17:34+00:00

SKORPIONFLIEGE 6 1000px Rainer Clemens Merk Wien macro photography r-c-merk.jpg
SKORPIONFLIEGE 4 1000px Rainer Clemens Merk Wien macro photography r-c-merk.jpgDie Deutsche Skorpionsfliege Panorpa germanica (LINNAEUS, 1758) wird etwa 15 - 20 mm groß. Das männliche Exemplar besitzt ein Hinterteil, das dem eines Skorpions sehr ähnlich sieht. Es enthält jedoch kein Gift, sondern dient der Fortpflanzung. Im kleinen Bild ist ein weibliches Exemplar zu sehen. An statt einer Hinterleibszange, besitzt das Weibchen eine Legeröhre. Die Skorpionsfliege krabbelt gerne an niederen Sträuchern umher. Obwohl sie vier große Flügel besitzt, ist sie eher flugfaul und springt meist nur flatterhaft von Blatt zu Blatt. An warmen, sonnigen Tagen, sind die Insekten etwas aktiver und fliegen auch mal kurze Strecken von wenigen Metern. Ihr schnabelartiger Mund hat vorne feine Werkzeuge, die der Nahrungsaufnahme dienen. Sie ernährt sich unter anderem auch von Aas.

Kugelspringer ~/?x=entry:entry200104-061633 2020-01-04T06:16:33+00:00 2020-01-04T06:16:33+00:00

KUGELSPRINGER ROT 2 1000px Rainer Clemens Merk Wien macro photography r-c-merk.jpg

KUGELSPRINGER ROT 1 1000px Rainer Clemens Merk Wien macro photography r-c-merk.jpgKugelspringer aus der Ordnung der Springschwänze sind meist unter 3 mm groß. Die sechsbeinigen Tierchen haben eine zweiendige Sprunggabel, die an ihrer Unterseite vom Hinterleib weg bis fast zum Kopf reicht. Blitzschnell kann die Gabel katapultartig nach hinten weg geklappt werden, so dass die Winzlinge mitunter das 30-fache ihrer Körperlänge weit fortspringen. Dies dient zur Flucht bei Gefahr, aber auch gezielt zur Fortbewegung um größere Hürden zu überwinden*. Die Sprünge können sogar mehrmals hintereinander, im Sekundenabstand, wiederholt werden*. Bei diesen zwei Bildern handelt es sich um Dicyrtoma cf. fusca var. rufescens (JANSSENS F. & GUTEKUNST V., 2016). Diese Exemplare sind etwa 1,5 mm groß. Die Variation rufescens hat gelbliche Augenbereiche. Beide Augenansammlungen bestehen aus je acht kleinen Äuglein. Die Tiere ernähren sich von Moos und Pilzen, und scheiden dann einzelne kleine braune Kugeln aus. Die Kugeln sind im Hauptbild der Webseite ganz oben gut zu sehen. *Eigene Beobachtung (teilweise belegbar)

Bockkäfer - Schwarzer Erdbock ~/?x=entry:entry200104-061526 2020-01-04T06:15:26+00:00 2020-01-04T06:15:26+00:00

BOCKKAEFER IM GRAS FRONTAL 1000px Rainer Clemens Merk Wien macro photography r-c-merk.jpg
BOCKKAEFER IM GRAS SEITLICH 1000px Rainer Clemens Merk Wien macro photography r-c-merk.jpgDer Schwarze Erdbock Carinatodorcadion aethiops (SCOPOLI, 1763) wird etwa 25 mm groß. Der schwarz gefärbte Bockkäfer ist von März bist August sehr oft zu sehen. Er ist sogar auf den breiten Kieswegen unterwegs. Er scheint gar kein bisschen scheu zu sein. Wenn man ihm sehr nahe kommt, dann bleibt er manchmal einige Sekunden lang stehen, bevor er wieder in die gleiche Richtung weiter krabbelt. Obwohl der Käfer Flügel hat, bewegt er sich krabbelnd mit den Beinen fort. Er ist am Boden und auch auf den unteren Zweigen von Sträuchern anzutreffen.